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Low Carb Lemon Curd: Zitronig, Gelb und Guiltfree

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Low Carb Lemon Curd: Zitronig, quietschgelb & alles andere als langweilig!

Wie heißt es so schön: „Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade daraus“. In meinem Fall waren es zwar Limequats und es wurde auch keine Limonade, sondern Low Carb Lemon Curd (streng genommen handelt es sich in meinem Fall auch um Low Carb Limequat Curd, aber ich finde, dass das nicht so toll klingt), aber man muss ja nicht so kleinlich sein 😉

Mit meinem neuen Rezept Low Carb Lemon Curd wird euer Frühstück nicht nur bunter, sondern auch besonders lecker – und das alles ohne schlechtes Gewissen! Besser kann ein Tag doch gar nicht starten 🙂


Aber erst einmal zurück auf Anfang: Denn ihr fragt euch sicher, wie es dazu gekommen ist, dass das Leben mir Zitronen – äähhh LIMEQUATS gegeben hat? Ganz einfach (und ehrlich gesagt ziemlich unspektakulär): Als ich letztens einkaufen war und gedankenlos durch die Obstabteilung schlendert, bin ich plötzlich auf diese wunderschönen Limequats gestoßen. Ehrlich gesagt hatte ich zu dem Zeitpunkt noch keine Ahnung, was Limequats sind, dass es sie überhaupt gibt, geschweige denn, was ich damit machen soll :/ Aber sie waren einfach so schön gelb und haben diesen „Muss-Ich-Unbedingt-Haben“-Urinstinkt in mir geweckt. Also sind diese kleinen, quietschgelben Dinger in meinem Korb gelandet.

Zuhause angekommen, sind sie dann prompt in den Obstkorb gewandert und verweilten dort Tag ein, Tag aus. Aber die richtige Eingebung, was ich mit dieser Kreuzung aus Limette und Kumquat anfangen soll, blieb leider aus. Zitronentarte? Mmmh, die habe ich bereits für den NOAN Blog gemacht. Limonade? Das war mir zu langweilig. Also habe ich mir gedacht, ich frage einfach mal Onkel Google, denn der wird es schon wissen 😉

Nach längerer Suche bin ich auf ein Rezept für Lemon Curd gestoßen. Und da fiel es mir wieder ein, damals, als ich noch etwas jünger war und im London-Urlaub diese zitronige-süße Creme auf meinem Frühstücksbrot aß – So lange habe ich danach gesucht, doch konnte ich mich nicht mehr an den Namen dieses köstlichen Aufstrichs erinnern…

Catharina_Thümling_Lemon Curd (1 von 1)-5 Kopie

 

Angetrieben von freudiger Euphorie, ging es den kleinen, gelben Kerlchen nun an den Kragen. Aber ein Rezept einfach nachkochen, so etwas gibt’s bei mir nicht. Also wurde herumexperimentiert, bis schließlich eine köstliche, vor allem aber eine gesündere und figurfreundlichere Version des klassischen Lemon Curd (aka Limequat Curd) entstanden ist – Mein quietschgelbes, guilt-free Low Carb Lemon Curd 🙂

 

That's how it works:

Ingredients (ergibt 2 Gläser à 150 g):

  • 150 g Bio-Limequats (oder 3 Bio-Zitronen)
  • 2 Bio-Eier
  • 150 g „Puderzucker“ (Ersatzstoff aus Erythrit)
  • 80 g Kokosfett

Tipp: Ihr könnt natürlich auch andere Zuckeraustauschstoffe wie Birkenzucker (Xylit) & Co verwenden. Der besondere Vorteil an Xylit ist aber, dass es nicht nur zahnfreundlich ist, sondern auch den glykämschen Index 0 hat und absolut kalorienfrei ist. Das Erythrit ist also auch für Diabetiker geeignet. 

Instructions:

  1. Ihr benötigt von den Limequats die Zesten und den Saft. Ich habe den Lemon Curd in meinem Thermomix zubereitet, ihr könnt den Fruchtaufstrich aber auch in einem Topf über einem Wasserbad herstellen.
  2. Bringt für das Wasserbad in einem Topf Wasser zum Kochen. Über einer Schüssel die Schale abreiben und dann die Früchte entsaften. Mit einem Handmixer alles fein pürieren, dass keine Stückchen von den Zesten oder dem Fruchtfleisch übrig bleiben.
  3. Dann fügt ihr den „Puderzucker“, ein Ei sowie ein zusätzliches Eigelb hinzu und verührt alles gut mit dem Handmixer bis eine homogene Masse entsteht. Die Eimasse muss auf circa 70° C erhitzt werden. Das bedeutet für euch: 10 Minuten RÜHREN, RÜHREN, RÜHREN (ansonsten gibts Rührei)!!
  4. Die Schüssel mit der Eimasse vom Topf nehmen und zuletzt das Kokosfett gut unterrühren. Die heiße Masse direkt in Weckgläser umfüllen, verschließen und abkühlen lassen.

Im Kühlschrank hält sich der Aufstrich ungeöffnet mehrere Wochen. Nach dem ersten Öffnen, sollte es aber innerhalb einer Woche verzehrt werden. Aber keine Sorge, das Low Carb Lemon Curd ist so lecker, dass sich das Gläschen von selbst aufisst 😉

Das Lemon Curd schmeckt hervorragend als Brotaufstrich, kann aber auch für Desserts, Tartes oder Kuchen verwendet werden.


Thermomix-Anleitung: Zuerst den Zitronensaft und die Zesten im Mixtopf auf Stufe 10 für 10 Sekunden fein pürieren. Dann die übrigen Zutaten hinzugeben und bei Stufe 5 und 90° C für circa 15 Minuten köcheln lassen. Die Masse sollte dickflüssig sein, falls sie euch zu flüssig erscheint, für weitere 5 Minuten kochen. Bedenkt aber, dass die Masse durch das Abkühlen noch etwas eindickt.


Guten Appetit und viel Spaß beim Ausprobieren. Da meine Lemon Curd Ration schon fast aufgebraucht ist, werde ich das Rezept demnächst mit anderen Früchten (Grapefruit oder Orange vielleicht) ausprobieren.

PS: If you have any questions or just want to say "hello", leave me a comment or write me via Mail

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Cheers,

💕 Cat 💕

 

Catharina_Thümling_Lemon Curd (1 von 1)-3 Kopie

 

 

Low Carb Lemon Curd

Die Schüssel mit der Eimasse vom Topf nehmen und zuletzt das Kokosfett gut unterrühren. Die heiße Masse direkt in Weckgläser umfüllen, verschließen und abkühlen lassen.
Cook Time 15 mins
Abkühlzeit 3 hrs

Ingredients
  

150 g Bio-Limequats (oder 3 Bio-Zitronen)

    2 Bio-Eier

      150 g „Puderzucker“ (Ersatzstoff aus Erythrit)

        80 g Kokosfett

          Instructions
           

          Ihr benötigt von den Limequats die Zesten und den Saft. Ich habe den Lemon Curd in meinem Thermomix zubereitet, ihr könnt den Fruchtaufstrich aber auch in einem Topf über einem Wasserbad herstellen.

            Bringt für das Wasserbad in einem Topf Wasser zum Kochen. Über einer Schüssel die Schale abreiben und dann die Früchte entsaften. Mit einem Handmixer alles fein pürieren, dass keine Stückchen von den Zesten oder dem Fruchtfleisch übrig bleiben.

              Dann fügt ihr den „Puderzucker“, ein Ei sowie ein zusätzliches Eigelb hinzu und verührt alles gut mit dem Handmixer bis eine homogene Masse entsteht. Die Eimasse muss auf circa 70° C erhitzt werden. Das bedeutet für euch: 10 Minuten RÜHREN, RÜHREN, RÜHREN (ansonsten gibts Rührei)!!

                Die Schüssel mit der Eimasse vom Topf nehmen und zuletzt das Kokosfett gut unterrühren. Die heiße Masse direkt in Weckgläser umfüllen, verschließen und abkühlen lassen.

                  Thermomix-Anleitung: Thermomix-Anleitung: Zuerst den Zitronensaft und die Zesten im Mixtopf auf Stufe 10 für 10 Sekunden fein pürieren. Dann die übrigen Zutaten hinzugeben und bei Stufe 5 und 90° C für circa 15 Minuten köcheln lassen. Die Masse sollte dickflüssig sein, falls sie euch zu flüssig erscheint, für weitere 5 Minuten kochen. Bedenkt aber, dass die Masse durch das Abkühlen noch etwas eindickt.