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Wasabi Kochkurs: Saibling auf Edamame-Creme

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[Werbung] Gibt es Wasabi-Liebhaber unter euch?! Ich bin wirklich ein großer Fan der grünen Wurzel und habe mich daher umso mehr gefreut, dass ich für den S&B Wasabi Kochkurs ein Rezept kreieren und gemeinsam mit den Teilnehmern kochen durfte.

Denn der japanische Meerrettich macht nicht nur die Nase frei (obwohl das auch nicht die schlechteste Eigenschaft von Wasabi ist, wenn ich da an die bevorstehende Schnupfenzeit denke 😉 ) oder treibt einem die Tränen in die Augen, wenn man zu viel erwischt hat. Er ist fester Bestandteil der japanischen Küche und zieht aufgrund seiner vielseitigen Anwendbarkeit auch immer mehr in die europäische Küche ein. Zumindest hab ich immer eine Tube Wasabi im Kühlschrank – für den spontanen Sushi-Hyper & Co 😉

Kochen mit Wasabi – Von süß bis salzig

Und wie vielseitig dieser japanische Meerrettich ist, das haben wir an dem Abend anhand eines kompletten Menüs – eindrucksvoll wie ich finde – bewiesen. Mit dabei waren übrigens auch meine liebe Florence von AvocadoBanane für die Vorspeise (Garnelen mit Avocado-Wasabi-Creme), Bianca von Worry About It Later für die vegetarische Hauptspeise und Snacks (Quinoa mit Kürbis und Wasabi; Wasabi-Nüsse; Wasabi-Schokolade) und Verena von Sweets & Lifestyle für den süßen Abschluss (Gurken-Wasabi-Sorbet mit Schokoküchlein). Ach ja – meine Wenigkeit war für die nicht-vegetarische Hauptspeise zuständig und was ich gekocht habe, verrate ich euch in den nächsten Zeilen 🙂

Forelle mit Wasabikruste auf Edamame-Creme | Wasabikartoffelchips & Wasabi-Mayonnaise

Und so bereitet ihr meine Hauptspeise vor. Natürlich eignet sich dieses Gericht auch hervorragend als leichte Vorspeise. Da würde ich dann die Portionsgröße etwas verkleinern 🙂

Zutaten (Für 2 Personen):

  • 2 Forellen- oder Saiblingfilets
  • 2 El Pankomehl
  • Frischer Koriander
  • 1 El Erdnüsse
  • 2 Tl Wasabipaste
  • 500 g Edamame
  • 1 Eigelb
  • 1 Limette
  • 250 ml Sonnenblumenöl
  • 1 Msp Wasabipulver
  • 4 Kartoffel, festkochend
  • Öl zum Frittieren
  • Salz
  1. Für die Wasabi-Kartoffelchips die Kartoffeln ungeschält fein hobeln. Mehlieren und im heißen Fett frittieren bis sie goldgelb sind. Auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen. Salz und Wasabipulver vermengen und über die noch heißen Kartoffelchips geben.
  2. Dann für die Wasabi-Mayonnaise ein Eigelb mit 1-2 Tl Wasabipaste verquirlen. In einem gleichmäßigen, dünnen Strahl das Öl hinzugeben und solange mixen bis eine feste Mayonnaise entsteht. Mit etwas Salz und Limettensaft abschmecken. Bis zur Weiterverarbeitung kaltstellen.
  3. Für die Edamame-Creme die Edamame in Salzwasser für circa 10 Minuten kochen. Leicht abkühlen lassen, schälen und mit einem Mixer pürieren. Gegebenenfalls etwas Wasser hinzufügen. Wer die Edamame-Creme feiner mag, kann sie durch ein Passiersieb streichen.
  4. Zuletzt für die Forelle- oder Saiblingsfilets mit Wasabikruste das Pankomehl mit grob gehackten Erdnüssen in einer Pfanne mit etwas Öl anrösten. Ein paar Zweige Koriander hacken und unter die leicht abgekühlte Panko-Erdnuss-Mischung unterheben. Die Filets häuten und von beiden Seiten mit einem Bunsenbrenner flambieren, so dass er in der Mitte noch roh bis glasig ist. Mit Wasabi einstreichen und in der Panko-Erdnuss-Koriander-Mischung wälzen. Wer möchte kann den Fisch auch zuvor marinieren oder beizen. Das geht zum Beispiel mit einer Mischung aus Zitronensaft, Salz und Olivenöl oder ihr könnt auch einfach nur etwas Sake nehmen und den Fisch mindestens 40 Minuten darin „einlegen“.
  5. Zum Anrichten: Etwas Edamame-Creme auf den Teller geben, darauf das (aufgeschnittene) Fischfilet geben. Mit Kartoffelchips, Wasabi-Mayonnaise und ein wenig Wasabi-Pulver garnieren.

 

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PS: Falls ihr Fragen habt oder einfach mal „Hallo“ sagen wollt, hinterlasst mir einen Kommentar oder schreibt mir per Mail 🙂

Cheers,

💕 Cat 💕

Ein Gedanke zu „Wasabi Kochkurs: Saibling auf Edamame-Creme

  1. Moinmoin,
    Also mit Wasabi hast du mich mitten in mein Japan-herz getroffen:D. Als Verfechter und Fan der japanischen Küche habe ich immer frischen hier und experimentiere damit herum. Das Rezept klingt sehrsehr gut, auch wenn man bei der Forelle immer aufpassen muss, dass man die aromentechnisch nicht umknüppelt. Aber da ist Wasabi mit seiner schnell verfliegenden Schärfe ja echt gut geeignet. Ich kombiniere den gerne mit Orangen (schalen), das verstärkt die Süße nach hinten raus und angerösteten Zwiebeln (Chrunch+ Schärfe macht nen gutes Mundgefühl, deswegen sind die Chips auch geil:)).

    Toll:) Wasabi ist ja bei vielen als nur scharf bekannt, ich liebe diese Menüidee <3

    Grüßle,
    Wren

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