Selbstliebe Porridge

Selbstliebe: Müssen wir uns einfach mehr mögen oder einfach nur mehr Zeit mit uns verbringen?

Veröffentlicht am Veröffentlicht in Allgemein, Essen & Trinken, Mode & Schönheit, Pop Up Girl is(s)t süß

[Advertorial] In Zeiten, in denen einem nahezu täglich Begriffe wie Body Positivity und Self-Love unterkommen, eine Freundin gerade Digital Detox betreibt, um die innere Ruhe wiederzuerlangen und ein Kollege dir von der unglaublichen Wohltat einer Entschleunigung des Alltags berichtet, kam ich einfach nicht umher mich zu fragen, wie es gerade um mich und meine Selbstliebe bestellt ist. Und als ich mich gefragt habe, ob ich mich eigentlich lieb habe, stellte sich mir eine ganz andere Frage: Wann habe ich eigentlich Zeit, mich lieb zu haben?! Geht es also gar nicht um die Frage nach dem „Ob“, sondern vielmehr um das „Wann“ und „Wie“.

Selbstliebe: Sei doch einfach mal Egoistisch!

Denn um ehrlich zu sein, verbringe ich gerade gar keine Zeit für mich. Zeit mit mir selbst verbringe ich hingegen schon. Morgens vor dem Spiegel zum Beispiel, wenn ich mich dabei erwische die ersten Fältchen im Gesicht zu zählen. Oder unter der Dusche, wenn sich meine kleinen Problemzönchen mir ungeniert präsentieren. Beim Geschichten schreiben auf dem Computer, wenn ich mich darüber ärgere, dass ich mir meine Nägel schon wieder nicht lackiert habe. Und, und, und. Ich glaube diese Liste könnte ich ich ins Unermessliche weiterführen und man könnte tatsächlich auf die Idee kommen, dass ich vielleicht sogar ZU VIEL Zeit mit mir verbringe.

Aber. Ja, und hier kommt das große und fett geschriebene ABER. ABER WANN habe ich eigentlich die Zeit, die ich mit mir verbracht habe, auch für mich genutzt?! Wann habe ich tatsächlich das letzte Mal Dinge gemacht oder auch bewusst nicht gemacht, einfach weil ich es wollte oder eben nicht wollte. Stattdessen nutze ich tagein, tagaus die Zeit mit mir, um mich schlecht zu machen und nach Fehlern an mir zu suchen. Ganz ehrlich Leute, ich brauch keinen Digital Detox (ok, manchmal vielleicht schon) oder jemanden, der mir sagt, dass ich mich selbst mehr lieben, mehr akzeptieren muss (ja, vielleicht an den Tagen, an denen ich mich nicht ausstehen kann). Aber in erster Linie muss ich einfach mal die Zeit mit mir auch für mich nutzen! Mein Plan zu mehr Selbstliebe heißt ab sofort: Sei doch einfach mal EGOISTISCH ganz ohne schlechtes Gewissen.

Carpe YOURSELF und was meine „Zwangs-Erholung“ mit Selbstliebe zu tun hat

Warum ich euch das erzähle?! All diese Dinge sind mir auf dem längst vergangenen Blogger-Wellness-Wochenende mit Seeberger und massgeschneidert klar geworden. Man musste mich tatsächlich erst in „Zwangs-Erholung“ schicken, damit mir bewusst wird wie lange ich mich vernachlässigt habe: Ich habe schon ewig keinen Sport mehr gemacht, obwohl mich das glücklich macht. Also nicht der Sport per se, aber die Resultate und dass mir meine Lieblingsjeans nicht im Sitzen vom Körper platzt (das ist wirklich letztens passiert). Ein Buch lesen macht mich glücklich – und wisst ihr wie lange ich schon kein Buch mehr in der Hand hielt, weil ich „keine Zeit hatte“?! Einfach mal einen Wohlfühltag einlegen, an dem man keine Kalorien zählt, eine Gesichtsmaske auflegt, ein Bad nimmt oder einem Hobby nachgeht. All diese Dinge machen mich glücklich und ist es nicht genau das, was Selbstliebe bedeutet? Es geht doch nicht nur darum sich so zu akzeptieren, wie man ist. Warum sollte ich das akzeptieren, was mir nicht gefällt?! Ich finde, es geht vielmehr darum sich etwas Gutes zu tun. Denn wir tun doch auch nur den Menschen etwas Gutes, die uns am Herzen liegen?! Warum lassen wir uns selbst dann so häufig aus?! Und so habe ich beschlossen mir auch mal wieder und vor allem regelmäßig etwas Gutes zu tun – in der Hoffnung, dass sich mein Level an Selbstliebe erhöht 😉

 

 

DIY: Selbstliebe geht durch den Magen?

Das Wochenende im Hotel Hochschober war definitiv ein perfekter Start zu mehr Selbstliebe. Quasi eine Initialzündung, um die Baustelle „Ich“ endlich in Angriff zu nehmen. Aber ehrlicherweise ist es auch nicht schwer in einem Spa-Hotel der Extraklasse etwas Gutes für Körper und Seele zu tun: Wandern in der Natur, Schwimmen im See-Pool, Sauna mit Aussicht auf das Bergpanorma, Tee trinken im chinesischen Turm, Yoga & Co lassen wohl auch den größten Entspannungsmuffel etwas für das eigene Wohl finden. Aber wie das so ist, verfliegen die gefundene innere Ruhe und die guten Vorsätze auch schnell wieder, wenn man zurück in seinen eigenen vier Wänden ist. Was also tun, wenn man wieder in seinem Alltagstrott angekommen ist? Gibt es vielleicht eine Art DIY-Anleitung für Selbstliebe?! Ja, es gibt sie. Zumindest habe ich für mich etwas gefunden, dass sich auch mit meinem Alltag vereinbaren lässt. Ich habe mir vorgenommen einmal in der Woche einen Ich-hab-mich-lieb-Tag einzulegen. Ein Tag, an dem ich einfach nur mache, was ich möchte, ganz ohne Stress. Aber vor allem etwas, das mich glücklich macht. Und da [Selbst]Liebe bekanntlich auch durch den Magen geht, muss so ein Tag mit einem ordentlichen Frühstück, das reich an Glücklichmachern ist, beginnen. Und das heißt in meinem Fall: Porridge mit Apfel-Zimt-Lavendel-Topping und ein paar gebrannten Mandeln 🙂 Ich finde, das macht schon beim Lesen glücklich 🙂

Selbstliebe Porridge Seeberger

Zutaten (ergibt 2 Portionen):

Zubereitung:

  1. Die Äpfel fein würfeln und in einer Pfanne mit Honig, Zimt, Limettensaft, einer Prise Salz sowie den Lavendelblüten leicht karamellisieren.
  2. Den Porridge mit der heißen Milch verrühren und kurz quellen lassen.
  3. Die gebrannten Mandeln grob hacken.
  4. Den Porridge in Frühstücksschalen anrichten und das Apfel-Zimt Topping darüber geben.
  5. Mit den gehackten Mandeln und den getrockneten Lavendelblüten garnieren.

Nach dem Frühstück noch ein wenig Yoga, dann ein schönes Bad inklusive Gesichtsmaske und mein neues Buch („Surprise me“ von Sophie Kinsella) – ich kann euch sagen, es war ein herrlicher Tag. Natürlich werde ich nicht jeden Sonntag wellnessen – ich glaube diese Dauer-Zwangs-Entspannung würde mich wahnsinnig machen. Daher steht diesen Sonntag auch Badminton spielen mit Freunden auf dem Programm. Das habe ich auch schon ewig nicht mehr gemacht und ich freue mich jetzt schon darauf. Mal schauen, was die nächsten Anti-Stress-ich-verbring-Zeit-für-mich-Tage so bringen.

Habt ihr auch eine Routine, um euch selbst etwas Gutes zu tun? Lasst es mich doch in den Kommentaren wissen.

Cheers,

💕Cat 💕

 

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PPS: Falls ihr Fragen habt oder einfach mal „Hallo“ sagen wollt, hinterlasst mir einen Kommentar oder schreibt mir per Mail 🙂

2 Gedanken zu „Selbstliebe: Müssen wir uns einfach mehr mögen oder einfach nur mehr Zeit mit uns verbringen?

  1. Ich war auch schon mehrmals am Hochschober. das ist mein persönliches Refugium der Erholung. Die wunderbare Umgebung der Turracher Höhe, das nette Personal, der Teeturm mit dem traumhaften Panorama auf den Turracher See – speziell im Winter, in der Sauna sitzen wenn es draussen schneit – einfach magisch. Ich komme an und alle Last fällt von mir ab. Speziell für mich als Asthmatiker ist auch die Lust da oben himmlisch. Wenn ich wieder heimfahre bin ich einfach nur „angfressen“ wie wir Österreicher sagen 😉

    1. Lieber Anton, vielen Dank für den lieben Kommentar! Für mich war es das erste Mal am Hochschober und mit Sicherheit nicht das letzte Mal! Es ist einfach nur wunderbar und so erholsam dort! Ich war auch etwas „angefressen“ als ich wieder zurück musste

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