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#reducefoodwaste Tipps gegen Lebensmittelverschwendung

Lebensmittelverschwendung

Ich bin schockiert und alles andere als stolz auf mich. So viel Müll und dass obwohl ich nur einen kleinen 1-Personen-1-Katzen-Haushalt führe. Und ich habe doch tatsächlich gedacht, dass ich bewusst lebe. Pustekuchen. Das merkt man aber erst, wenn man sein eigenes Verhalten und den Lebensstil kritisch unter die Lupe nimmt. Da wird aus reiner Bequemlichkeit mal schnell eine Plastikflasche oder die Katzenfutterdose in den Müll geworfen – statt zu recyceln. Oder der in Plastik verpackte Salat gekauft. Weil eine Tüte aufreißen statt den frischen Salat schnell zu waschen vielleicht 2 Minuten spart?! Oder, oder, oder. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr fällt mir ein, was ich da so unbewusst Tag für Tag tue – in dem Glauben, dass ich ja eh auf die Umwelt achte. Und dann kommt noch mein Beruf als Foodblogger on top. Da wird gekocht, ausprobiert, fotografiert, neu gekocht – und natürlich auch wieder Müll produziert. Obwohl sich das bei mir relativ in Grenzen hält – zumindest, was die Lebensmittelverschwendung betrifft. Denn entweder werden meine Freunde gefüttert oder ich esse es selbst. Meistens kalt. Aber daran habe ich mich mittlerweile gewöhnt. Das ist sozusagen mein „Opfer“, das ich für ein schönes Foto und gegen die Lebensmittelverschwendung bringe. [Und ich kann kaltes Essen nicht ausstehen. Das habe ich wohl von meiner Mama geerbt. Denn sobald das Essen auf dem Tisch stand und jeder eine Portion auf dem Teller hatte, sind meine Mama und ich abwechselnd zur Mikrowelle gelaufen, um das Essen wieder aufzuwärmen 🙈😂].  Mir ist es einfach wichtig, dass alles, was ich für meinen Blog koche, essbar ist und auch gegessen wird.

#ReduceFoodWaste – Meine Alltagstipps gegen Lebensmittelverschwendung

Aber zurück zum Thema, denn heute geht es in erster Linie darum, was man machen kann, um Foodwaste zu reduzieren. Und da man gerade auch als Blogger in der Öffentlichkeit steht, möchte ich auch meine Stimme dazu nutzen, aufmerksam auf die enorme Lebensmittelverschwendung zu machen. Aber vor allem möchte ich euch ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wie jeder einen kleinen Teil gegen die Verschwendung von Lebensmitteln leisten kann.

PS: Wer aufmerksam meine Rezepte liest, kennt vielleicht schon den einen oder anderen Tipp 😉

#1: Gut geplant ist halb gewonnen: Macht euch einen Speiseplan für wenigstens 3 Tage und kauft nur das ein, was ihr wirklich braucht bzw. auch verwerten könnt, bevor die Lebensmittel verderben. Das ist vielleicht zu Beginn eine kleine Umstellung, aber es hilft wirklich dabei, nicht zu viel zu kaufen und ihr spart sogar noch Geld! Ich musste das auch erst lernen, aber da ich immer schon meine Beiträge im Voraus plane, war ich quasi dazu gezwungen Einkaufslisten im Voraus zu schreiben. Und siehe da – weniger Lebensmittelverschwendung und mehr Geld im Spar-Einhorn 😉

#2 Ein aufgeräumter Kühlschrank – Mein bester Freind: Ein geordneter Kühlschrank hilft wahrlich gegen Lebensmittelverschwendung. Da muss ich mich aber auch oft an der eigenen Nase packen. Ist ja auch viel einfacher die frisch eingekauften Lebensmittel einfach nur in den Kühlschrank zu stopfen. Aber: Aus den Augen aus dem Sinn! Und so vergammeln die Produkte im hintersten Eck des Kühlschranks. Ich muss da besonders aufpassen – ich habe nämlich zwei Kühlschränke – das erfordert echt Disziplin… 🙈

#3 Karmapunkte sammeln leicht gemacht: Ihr habt zu viel gekocht?! Dann friert doch einfach die Reste Portionsweise ein. Das geht natürlich nicht mit jedem Essen. Daher ein noch viel besserer Tipp: Fragt doch eure Nachbarn oder Freunde, ob sie Hunger haben. Wer freut sich nicht über Frischgekochtes?! Ihr glaubt ja nicht, wie schnell „die“ vor der Tür stehen, wenn es heißt „Ich habe zu viel gekocht. Mag wer zum Essen kommen?!“ [An meine Freunde – ICH LIEBE EUCH DAFÜR, DASS IHR MICH AUF ABRUF LEER FUTTERT – ALLES FÜR DEN GUTEN ZWECK ;)] PS: Ich würde sagen hier liegt eine Win-Win-Situation vor. Denn ihr macht nicht nur eure Freunde und Bekannte glücklich, sondern ihr stockt gleichzeitig noch euer Karmapunktekonto auf! #SharingIsCaring

#4 Macht es wie Pippi Langstrumpf: Und nun zu meinem Lieblings-Tipp. Zweimal Drei macht Vier… Oder so ähnlich. Viele Speisen können fast unendlich weiterverarbeitet werden und es entsteht eine ganze Lebensmittel-Endlosschleife…. So habe ich zum Beispiel aus den Resten für mein Basilikum-Koriander-Öl ein köstliches Pesto gemacht [Das Rezept dazu kommt gleich]. Der Salat vom Vortag wird ins Sandwich gepackt. Aus dem ausgetrockneten Kuchen könnt ihr ein Dessert oder einen Tortenboden machen. Ihr braucht nur das Eigelb? Friert das Eiweiß einfach ein und macht ein Eiweiss-Omelette daraus. Die Reste der selbst gemachten Mandel- oder Hanfmilch einfach trocknen und als Mehlersatz für den Kuchen oder das Brot nehmen… Es gibt so viele Möglichkeiten, wie Lebensmittelreste weiterverarbeitet werden können. Und ich kann euch eines sagen: Es ist ein echt gutes Gefühl, wenn man Lebensmittel NICHT wegwerfen muss.

#5 Pesto-gegen-Foodwaste: So, eigentlich wollte ich euch ja 5 kluge Ratschläge mit auf den Weg geben… Aber… Sagen wir mal so #ToBeContinued – Es gibt nämlich eine neue Rubrik auf meinem Blog, wo ihr künftig viele neue „Left-Over-Rezepten“ & Co findet. Und mein Pesto ist der erste Streich!

Zutaten:

  • Reste des Basilikum-Koriander-Öls (sprich die festen Überreste)
  • Fenchelsamen
  • Saft und Abrieb 1 Orange
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl
  • Nüsse oder Samen (z.B. Mandeln, Walnüsse, Sonnenblumenkerne)

Zubereitung:

  1. Die Reste vom Basilikum-Koriander-Öl nicht wegwerfen.
  2. Nüsse oder andere Samen/ Kerne, die zum Beispiel beim Backen übrig geblieben sind, in einer Pfanne ohne Fett anrösten und mit den Kräutern mischen.
  3. In einem Mixer mit etwas Olivenöl pürieren.
  4. Mit Orangensaft, Orangenzesten, Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. In ein verschließbares Gefäß umfüllen und mit Olivenöl auffüllen.
  6. Das Pesto im Kühlschrank aufbewahren.

Die Orange und die Fenchelsamen geben dem Pesto einen Frischekick. Es passt hervorragend zu Fisch, Pasta oder kann auch als Basis für Salatsoßen verwendet werden.

 

Bon Appetit! Ich hoffe euch gefällt mein Rezept und ich würde mich auf viele Inputs gegen Lebensmittelverschwendung von euch freuen!

Cheers,

💚 💕Cat 💕💚

PS: Ihr habt sicher schon mitbekommen, dass ich mich ein wenig in Richtung Nachhaltigkeit und einen bewussteren Lebensstil verändert habe. Nein, das ist so nicht ganz richtig: Ich habe schon immer darauf geachtet, dass ich bewusst einkaufe, nicht so viel Müll produziere oder Essen wegschmeisse. Aber wenn man, wie gesagt, sein alltägliches Verhalten einmal genauer unter die Lupe nimmt, fällt einem auf, dass man vielleicht gar nicht so viel tut wie man könnte. Zumindest ging es mir so. Und ich habe beschlossen daran etwas zu ändern. Ich würde sagen, ich befinde mich gerade inmitten einer großen Challenge, die nicht nur vieles, was ich für gut oder normal hielt in Farbe stellt, sondern vor allem ein stetiger Lernprozess ist. Ich freue mich euch mit auf meine Reise zu nehmen. Lasst uns gemeinsam jeden Tag etwas dazuzulernen, um einen wichtigen Teil (auch wenn es nur ein kleiner Teil ist) zu einer bewussteren Gesellschaft beizutragen!

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PPPS: Falls ihr Fragen habt oder einfach mal „Hallo“ sagen wollt, hinterlasst mir einen Kommentar oder schreibt mir per Mail 🙂

 

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