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Pre-Tasting-Dinner im La Véranda Wien

Pre-Tasting-Dinner: Die köstlichen Seiten des (Berufs-) Lebens!

Am 29. Februar 2016 hat Jeremy Ilian – neuer Chefkoch des „la Veranda“ – zum Pre-Tasting-Dinner seiner neuen Karte geladen. Ilian, der vorher seine Kochkünste in Spitzenrestaurants wie „Motto am Fluss“ beweisen durfte, begeistert von nun an im Haubenlokal des Wiener Sans Souci jede einzelne Geschmacksknospe mit seinen Kreationen und köstlichen Gaumenschmäusen aus der französischen Küche.

Ich durfte mich bereits vor der offiziellen Präsentation der neuen la-Veranda-Speisekarte von den Künsten des neuen Chef de Cuisine überzeugen und ich muss sagen, es war exquisit und von A wie Aperitif bis Z wie Zitronenkuchen ein wahrhaft gelungenes Geschmackserlebnis.

 

Aber was hat die neue Karte à la Ilian zu bieten?!

Pre-Tasting-Dinner

Die Vorspeisen:

  • Gänseleber Praliné mit Rhabarber
  • Kaltgeräucherte Seeforelle mit Saubohnen
  • Schafskäse-Gupferl mit eingelegten Gurken, Dill und Holunder

 

Die Suppe:

  • Erbsencremesuppe mit Kerbelöl und Ziegenkäsestrudel

 

Die Hauptspeisen:

  • Perlhuhnbrust mit Artischocken, confierten Tomaten und Wiesenkräuter
  • Bärlauchknödel gefüllt mit Ziegenkäse
  • Lachsforelle mit Erbsentascherl, Saubohnen und Kräuterjus

 

Desserts:

  • Warmer Zitronenkuchen mit Beerensalat an Sabayon
  • gebackene Vanille-Ravioli mit Pfirsichtatar

Pre-Tasting-Dinner


An dieser Stelle muss ich euch noch etwas gestehen: Ich war von den Köstlichkeiten auf meinem Teller (streng genommen war es nicht mein Teller, sondern ein Gruppenteller, den ich mir mit meinen lieben Blogger-Kollegen und Tischnachbarn teilen mu… DURFTE 😉 ) teilweise etwas abgelenkt, so dass das fotografische Festhalten der Speisen für die Nachwelt zum Teil etwas in den Hintergrund geriet. Außerdem war es eh ein wenig zu dunkel zum Fotografieren. Sagen wir einfach „das Licht war schuld“ ;  Und außerdem, wer möchte auch freiwillig während eines köstlichen Essens mahnend den Finger heben und die wohlige Atmosphäre des gedimmten Lichts durch ein „Ich brauch mehr Licht, mein Foto wird so nix!“ zerstören?! Eben. NIEMAND! Fallen wir Blogger durch unser ständiges Geknipse doch eh schon oft genug (negativ) auf 😉

Und so sei uns wohl verziehen, dass auch wir uns einmal auf den Genuss und die tatsächliche Speise, die mit so viel Mühe und Liebe nur für uns zubereitet wurde, konzentrieren.


 

Aber nun zurück zum Essen. Das Wichtigste zuerst: Es hat hervorragend geschmeckt! Besonders aber hat mir die gelungene Fusion aus Elementen der französischen und österreichischen Küche gefallen. Und man kann in der neuen Speisekarte von Jeremy Ilian durchaus einen roten (beziehungsweise einen grünen Faden) erkennen und schmecken.

Am besten hat mir übrigens das Dessert geschmeckt. Zugegeben, ich bin auch eine waschechte Nachkatze. Wen wundert es da, dass ich mich am liebsten in das lauwarme, Soufflé-artige Zitronenküchlein mit Sabayon und Beeren hineingesetzt hätte. Oder dass ich nicht mehr aufhören wollte diese knusprigen und blättrig-zarten Vanille-Ravioli zu naschen, die mein Kölner Herz höher schlagen ließen, weil sie mich so sehr an „Mutzen“ erinnert haben – mein absolutes Lieblingsgebäck, das nur während des Kölner Karneval gebacken wird.

Nicht dass ihr mich falsch versteht: Die Vor- und Hauptspeisenkreationen sowie die Erbsensuppe waren nicht weniger gut. Edel und luxuriös, frisch und leicht, traditionell und modern interpretiert – so kann ma die neue Speisekarte wohl am besten beschreiben. Es ist definitiv für jeden Gaumen etwas dabei! Und was vor allem die hungrigen Schleckermäulchen unter euch erfreuen wird – Die Speisen werden in Portionen gereicht, die satt machen, aber nicht überfüttern 😉

Es lohnt sich in jedem Fall das eine oder andere Mal im la Véranda auf eine Köstlichkeit von Jeremy Ilian vorbeizuschauen! Ich werde es mit Sicherheit tun 🙂

 

PS: Falls ihr Fragen habt oder einfach mal „Hallo“ sagen wollt, hinterlasst mir einen Kommentar oder schreibt mir per Mail 🙂

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Cheers,

❤ Cat ❤

 

 

Ein Gedanke zu „Pre-Tasting-Dinner im La Véranda Wien

  1. Liebe Cat, ich kann mich nicht erinnern mal so eine erfrischende, süß beschriebene, trotzdem realistische Menü-Tasting gelesen zu haben!!! Wow!!! Wer diesen Artikel liest, möchte unbedingt berauscht von den gelesenen Eindrücken einen Besuch im Sans Souci machen. Deine gewählten Worte, der ganze Text, klingen wie ein fröhliches Lied und ein bunter Frühling-Videoclip zusammen verschmolzen. Man mag gar nicht aufhören zu lesen.
    Deine Franzi

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