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Mein Wochenendprogramm: Royal Wedding & Orangenmarmelade

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Bitterorangenmarmelade

„Ich will ja nur ihr Kleid sehen“ Ja, ihr habt mich erwischt – ich bin heute auch eine derjenigen, die mehr oder weniger gespannt die Royal Wedding von Prinz Harry und Meghan Markle verfolgt. Nicht dass ich ein riesiger (oder überhaupt) Fan der Royals bin oder mich dieser ganze Gossip rund um die Hochzeit interessieren würde. Außer vielleicht – wird meine Lieblingsserie „Suits“ weitergehen, wenn sie tatsächlich ihre Schauspielerei aufgeben muss?! Und natürlich die Frage aller Fragen: WIE SiEHT IHR KLEID AUS?! Wie ihr seht interessieren mich tatsächlich nur die essentiellen Dinge rund um die Hochzeit😅 Aber nichtsdestotrotz weckt so eine royale Hochzeit doch ein wenig die verborgenen Prinzessinnen-Träume in einem Mädchen (im heiratsfähigen Alter). Ist ja auch kein Wunder – ist so eine Hochzeit doch tatsächlich nichts anderes als ein Disneyfilm (dieses mal sogar mit bösen Stief- oder Halbgeschwistern, wenn man den Tabloids glauben darf 😂🙈) – nur eben in echt 😅 Ich kann also gar nichts dafür und ich werde sicher nicht die Einzige sein, die „nur ihr Kleid sehen möchte“🤷🏻‍♀️ Ist auch völlig in Ordnung, denn ab und zu der Wirklichkeit zu entfliehen ist doch auch mal etwas Schönes. PS: Es ist Wochenende und ihr dürft das!!

Royal Wedding mit Orangenmarmelade aka. Wenn schon British, dann bitte „Very British“

Nachdem es heute sowieso schon „very british“ wird, habe ich mir gedacht: Es ist an der Zeit euch mein super, super einfaches Rezept für das wohl britischste Lebensmittel überhaupt vorzustellen: (BITTER)ORANGENMARMELADE 🍊 Also wenn Orangenmarmelade nicht der Innbegriff von „very british“ ist, dann weiß ich auch nicht mehr weiter. Dieses Rezept ist übrigens auch in Australien entstanden – und böse Zungen könnten jetzt sagen „jap, very British – wie du sagtest“ 🙊 Aber wer würde schon so was sagen?! 🤷🏻‍♀️ Funny Sidefact: Immerhin zahlen die australischen Steuerzahler nicht mehr für die Royal Wedding.

Wo wir gerade dabei sind – kennt ihr schon mein Rezept für Hot Cross Buns – ebenfalls „made in Australia“ und ebenfalls „very british“ und neben Scones die perfekte Ergänzung zu meiner Orangenmarmelade 🙂

(Bitter)Orangenmarmelade geht immer und fast zu allem 😉

Meine Orangenmarmelade passt natürlich nicht nur zur Royal Wedding. Sie ist tatsächlich ein wahrer Allrounder und lässt sich in den verschiedensten Variationen mit den verschiedensten Köstlichkeiten kombinieren. Denn die (Bitter)Orangenmarmelade schmeckt nicht nur hervorragend auf dem Frühstücksbrot, sondern eignet sich außerdem als Chutney (insbesondere in der Variation mit Rosmarin, Knoblauch und Fleur de Sel) zu Fisch und Fleisch, als Soßenbasis oder als Marinade für Roasted Chicken oder Roasted Lamm aus dem Ofen oder vom Grill – der Frühling steht ja schon in den Startlöchern und so auch die Grillsaison.

Zutaten (ergibt 4 – 5 kleine Weckgläser):

  • 8-10 Bitterorangen ersatzweise Valencia-Orangen (sie sind süß und saftig)
  • 300-400 g Zucker
  • 1 – 2 Zitronen
  • 1 Prise Salz

Variation(en):

  • Frische Rosmarinzweige
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • Fleur de Sel

Zubereitung:

  1. Die Orangen heiß abwaschen und die Schale mit einem Messer oder mit einem Sparschäler entfernen. Achtet darauf, dass so wenig wie möglich von der weißen Haut an den Schalen übrig bleibt. Ansonsten wird eure Marmelade sehr bitter.
  2. Die Orangenschalen in feine Streifen schneiden.
  3. Die Orangen sowie die Zitronen halbieren und den Saft auspressen.
  4. In einem Topf oder in einer tiefen Pfanne den Saft, die Orangenschalen und den Zucker sowie die Prise Salz zum Kochen bringen. Das Salz balanciert die Sü.e aus und bringt die Orangenaromen stärker zur Geltung. Ihr wisst doch sicher noch was Oma immer gesagt hat: Wo Zucker ist, ist auch immer Salz und andersherum!
  5. Alles bei mittlerer Hitze und unter mehrfachen Rühren einreduzieren lassen bis der Zucker allmählich anfängt zu karamellisieren und die Flüssigkeit sirupartig wird.
  6. Nach circa 80 Minuten eine erste Gelierprobe machen. Dazu gebt ihr auf einen kalten Teller einen Löffel der Marmelade. Sobald die Marmelade erkaltet ist und die gewünschte Konsistenz hat, den Topf von der Herdplatte nehmen und in zuvor sterilisierte Marmeladegläser umfüllen und gut verschliessen. Zum Sterilisieren der Gläser, diese einfach mit kochendem Wasser auswaschen.
  7. Wer etwas experimentierfreudiger ist, kann circa 10 Minuten bevor die Marmelade fertig ist 1 bis 2 frische Rosmarinzweige und 1- 2 angedrückte Knoblauchzehen zur Marmelade geben und sie mitköcheln. Zudem passt ein wenig Fleur de Sel perfekt zu der Orangen-Rosmarin-Marmelade. Verwendet einfach so viel Salz wie ihr möchtet. Manch einer mag es salziger und andere weniger salzig! Aber seid ruhig etwas mutig, die salzige Note passt hervorragend zur Orange. Und nicht vergessen die Rosarinzweige sowie die Knoblauchzehen wieder zu entfernen.

Tipp 1: Falls ihr (wie es mir beim ersten Versuch passiert ist) die Marmelade etwas zu lange eingekocht habt und aus der Marmelade eher eine Art Karamell geworden ist – keine Sorge – ihr könnt das „Orangen-Karamell“ umso besser als Basis für Soßen oder Marinaden verwenden 😉

Tipp 2: Falls ihr es eilig habt, könnt ihr natürlich auch auf Gelierzucker zurückgreifen. Das geht wesentlich schneller. Dazu ersetzt ihr einfach den herkömmlichen Zucker mit Gelierzucker nach Verpackungsanweisung. 8-10 Orangen ergeben circa 1 Liter Flüssigkeit.

Tipp 3: Falls ihr keine Bitterorangen findet oder euch Bitterorangen schlichtweg zu bitter sind, könnt ihr diese auch durch herkömmlich Orangen ersetzen. Schmeckt mindestens genauso köstlich. Eventuell solltet ihr hier eine Orange durch eine Zitrone austauschen und die Zuckermenge ein wenig reduzieren.

 

So jetzt macht euch aber mal eine schöne heiße Tasse Earl Grey mit Milch oder Zitrone und genießt die Royal Wedding – Äh, ich meinte natürlich genießt das Wochenende und ja ich bin gespannt, was ihr zu ihrem Kleid sagt 😉

Kindly regards,

💕 Her Highness Princess of Dreamland von und zu Kitty Cat 💕

 

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PS: Falls ihr Fragen habt oder einfach mal „Hallo“ sagen wollt, hinterlasst mir einen Kommentar oder schreibt mir per Mail 🙂

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