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Kuchendegustation bei Demel – K. und K. Hofzuckerbäcker

Demel

Einmal Prinzessin und zurück. Das beschreibt wohl am besten die Kuchendegustation bei K. und K. Hofzuckerbäcker Demel am vergangenen Samstag im Rahmen des Foodblog Day in Wien.

Natürlich war es nicht mein erster Besuch bei dem traditionsreichen Wiener Konditor am Kohlmarkt. Als bekennendes Schleckermäulchen, nutze ich nämlich so ziemlich jede Gelegenheit, die eine oder andere Köstlichkeit der Hofzuckerbäcker zu vernaschen. Aber dennoch, die vergangene Kuchendegustation bei Demel war wohl die sprichwörtliche Kirsche auf der Sahnehaube.

 

Ein Nachmittag bei Demel oder die Geschichte von Baiser, Sahnehäubchen, Kaiserschmarren und Pastell

Betritt man Demel, wird man nicht nur von herrlich-süßen Düften aus der Backstube willkommen geheißen. Vielmehr noch darf man in eine Welt aus Schokolade, Torten und Zuckergebäck eintauchen – gehüllt in feinste, pastellfarbene Papeterie. Verloren in Raum und Zeit fand ich mich samt meinen lieben Bloggerkollegen plötzlich in einem wunderschönen und mit dunkler Holzvertäfelung ausstaffiertem Raum wieder. In der Mitte ein reich gedeckter Tisch mit opulenten Obstschalen, Tafelsilber und den berühmten Mehlspeisen aus dem Hause Demel in Miniaturausgabe auf kleinen Etageren drapiert. Und das war noch längst nicht alles. Um die herrschaftliche Tafel herum ging die süße Pracht weiter: Noch mehr Torten, Törtchen, Schokolade, Konfekt, Pralinen, Bonbons und meine heiß geliebten Katzenzungen. Bei diesem Anblick wäre wohl selbst Marie Antoinette vor Neid erblasst! Und wer könnte es ihr verdenken?!

Demel, Demelinerinnen und das Kalorien-Zähl-Verbot

Die Geschichten aus dem Hause Demel ähneln beinahe einem Märchen. Und wenn ihr einmal die Gelegenheit habt, diesen Erzählungen und Anekdoten zu lauschen, lasst sie euch auf keinen Fall entgehen. Mir war dieses Erlebnis glücklicherweise vergönnt. Und so konnte ich nicht nur wie eine Rokkoko-Prinzessin aus früheren Zeiten eine traumhaft-süße Köstlichkeit nach der anderen verspeisen, sondern auch in die wunderbare Geschichte des Hauses eintauchen.

Übrigens, das Kalorien-Zähl-Verbot ist nicht nur ein gut gemeinter Rat, sondern eine absolute Notwendigkeit. Der Ernst des Lebens holt einen sowieso wieder viel zu schnell ein. Und da wird ja wohl so ein wenig Schlemmerei ohne an die kleinen, gemeinen Kalorienzwerge (Ihr wisst schon: Die, die einem nachts die Klamotten enger nähen) erlaubt sein 😉 Also einfach einmal Fünfe gerade sein lassen und ohne schlechtes Gewissen schlemmen und genießen!

 

Und zum Schluss meine Top 6 Demel Fun Facts

Fun Fact 1: Die Servierdamen heißen „Demelinerinnen“. Nach Beendigung ihrer Ausbildung erhielten sie teils neue Vornamen, falls der eigene Taufname bei ihrem Eintritt in den „Demelinerinnen-Orden“ bereits vorhanden war.  Übrigens wird die Kundschaft nach wie vor in der dritten Person angesprochen.

Fun Fact 2: Auch nach dem Untergang der Österreichisch-Ungarischen Monarchie blieben innerhalb der Demel’schen Wände die alten Gepflogenheiten erhalten und so blieb ein Graf beim Demel stets ein Graf.

Fun Fact 3: Trotz Strafen und Verbot ließ Anna Demel das Emblem „K. und K. Hofzuckerbäcker“ nach dem Untergang der Monarchie nicht streichen.

Fun Fact 4: Punschkrapfen haben ihren Ursprung in trockenem Kuchen, der in Alkohol getränkt wurde, um ihn wieder weich und genießbar zu machen.

Fun Fact 5: Demel verwendet jährlich für die Herstellung seiner süßen Köstlichkeiten 800.000 Eier, 40 t Schokolade, 30 t Mehl, 20 t Butter, 50.000 l Milch, 25.000 l Obers, 1,9 t Walnüsse und 1,8 t Äpfel.

Fun Fact 6: Der Apfelstrudel wird in der Früh stets als erstes hergestellt. Und wehe, der Strudelteig wurde nicht so dünn gezogen, dass man eine unter den Teig gelegte Zeitung lesen kann.

Ich freu mich schon jetzt auf meinen nächsten Abstecher zum berühmten K. und K. Hofzuckerbäcker Demel – Schließlich muss ich mich noch durch die eine oder andere Kugel Eis probieren (Es gibt sogar Katzenzungeneis!!!!!)

 

Cheers,

❤ Cat ❤

 

PS: Falls ihr Fragen habt oder einfach mal „Hallo“ sagen wollt, hinterlasst mir einen Kommentar oder schreibt mir per Mail 🙂

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5 Gedanken zu „Kuchendegustation bei Demel – K. und K. Hofzuckerbäcker

  1. Hallo Cat,

    ich bin jetzt offiziell süchtig nach Demel! Ich könnte jeden Tag die kandierten Veilchen und Katzenzungen essen – Herrenschokolade nicht zu vergessen! Hab‘ mich außerdem sehr gefreut, dich kennenzulernen! Einen sehr schönen Blog hast du hier, da schaue ich jetzt öfter vorbei!

    Liebe Grüße
    Johanna

    1. Liebe Johanna,
      danke für deine lieben Worte! Ich freu mich sehr, dass dir mein Blog gefällt 🙂

      Hab mich auch sehr gefreut dich kennenzulernen! Ich hoffe, wir sehen uns bald mal wieder – Kaffee und Katzenzungen(eis) beim Demel vielleicht?!

      Bussi,
      Cat

  2. Liebe Catharina , was für ein herzberührender Beitrag und tolle Fotos !!!! Man fühlt sich beim Lesen, alles wäre man mitten drin in der K & K Hofzuckerbäcker !!!

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