Dim Sum

Dim Sum mit Miso Salsa

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How to: Dim Sum. Der heutige Beitrag ist in vielerlei Hinsicht eine kleine Premiere für mich: Denn ich wage mich zum ersten Mal an die asiatische Küche. Und ich habe mir dafür etwas Hilfe vom Profi geholt. Nicht aber, weil ich es selbst nicht könnte. Vielmehr, weil ich euch gerne etwas Neues auf meinem Blog bieten möchte. Es gibt nämlich ab sofort eine neue Kategorie: „Pop Up Girl is(s)t inspiriert“. Hier werdet ihr zukünftig viele Rezepte von mir und meinem „hauseigenen“ Chef (#kissedbythechef) finden. Außerdem werde ich bzw. werden wir euch hier nicht nur mit köstlichen Rezepten, sondern auch mit vielen Profi-Tipps für Zuhause versorgen. Ich bin schon gespannt, wie euch meine neue Kategorie gefällt. Aber jetzt erstmal viel Spaß beim Lesen 🙂

Pop Up Girl is(s)t inspiriert – Dim Sum in the Making

Wie macht man also Dim Sum? Zuerst brauchen wir mal einen Teig, dann die Füllung. Und wer seine Dim Sum noch etwas aufpimpen möchte, kann – wie wir es gemacht haben – noch eine leckere Salsa zu den kleinen, asiatischen Teigtäschchen essen. Eines möchte ich gleich vorweg nehmen: Spontane Dim Sum-Gelüste können leider nicht befriedigt werden, da der Teig über Nacht schlafen mag und auch die Produktion der kleinen Kerlchen ein wenig Zeit in Anspruch nimmt. ABER: Die fertigen Dim Sum lassen sich hervorragend einfrieren. Also einfach eine größere Menge vorbereiten, einfrieren und schon steht auch dem spontanen Dim Sum Hunger nichts mehr im Wege 😉

… Und das perfekte Foto darf natürlich auch nicht fehlen 😉

Dim Sum

 

Dim Sum Teig (ergibt circa 30 Stück)

  • 250 g Mehl
  • 10 g Butter, warm
  • 1 Tl Sesamöl
  • 100 ml Wasser, warm

Curry-Crevetten-Füllung

  • 400 g Crevetten, geschält und entdarmt
  • 1 Stk Knoblauchzehe
  • 2 El Kokosmilch
  • 2 El Fischsauce
  • 1 El Ingwer, frisch und fein gewürfelt
  • 1 El Schalotten, fein gewürfelt
  • 1 El Zitronengras
  • 1 El Öl
  • 1 Tl Currypaste
  • 1 Stk Limette, Zesten

Miso Salsa

  • 3 El Basilikum, frisch und gehackt
  • 1 – 2 El  Koriander, frisch und gehackt
  • 2 El Ingwer, frisch und gehackt
  • 2 El Saiko Miso
  • 2 El Limettensaft
  • 1 El weißer Sesam, geröstet
  • Salz

 

Zubereitung:

Für den Teig das Mehl mit der warmen Butter, dem Sesamöl und dem Wasser vermengen und zu einem glatten Teig verkneten. In eine Frischhaltefolie einpacken und über Nacht kaltstellen. Um den Teig aus seinem „Dornröschenschlaf“ zu befreien, lasst ihr in am besten eingewickelt ein paar Minuten draußen stehen, bevor ihr ihn weiterverarbeitet. So trocknet er nicht aus und wird durch die Zimmertemperatur wieder schön geschmeidig. Dann den Teig am besten portionsweise (der Rest bleibt in der Frischhaltefolie) auf einer bemehlten Arbeitsfläche sehr dünn ausrollen (1 – 2 mm dick). Der Teig trocknet nämlich schnell aus und reißt dann sehr leicht. Mit runden Formen (z.B. Servierringen, Durchmesser bis 10 cm) Kreise ausstechen.

Für die Füllung die Crevetten sehr fein hacken. Die Currypaste gemeinsam mit Ingwer, Schalotten, Knoblauch und Zitronengras (Knoblauch und Zitronengras andrücken/ aufschlagen) in einer Pfanne mit heißem Öl anrösten. Knoblauch und Zitronengras entfernen und den Rest fein mörsern. Die Gewürzpaste mit den Crevetten, Zitronenzesten und Kokosmilch sowie Fischsauce vermengen. Alles in einen Spritzbeutel füllen.

 

Für die Miso Salsa den Sesam in einer heißen Pfanne ohne Öl rösten und abkühlen lassen. Die Kräuter und den frischen Ingwer fein hacken. Alles gemeinsam mit der Misopaste, dem Limettensaft sowie dem gerösteten Sesam vermengen und in einer Küchenmaschine fein mixen.

Wenn alles vorbereitet ist, geht es ans Füllen und „Falten“ der Dim Sum: Mit einem Spritzbeutel oder einem Teelöffel eine walnussgroße Portion der Füllung in die Mitte der ausgestochenen Teigblätter geben. Dann legt ihr das Teigblatt zwischen Daumen und Zeigefinger und beginnt ein Seite in Falten zu legen, um die Teigtaschen zu schließen. (Klingt komplizierter, als es ist. Es erfordert lediglich ein wenig Übung).


Tipp: Ingwer schälen wie der Profi, geht am besten mit einem kleinen Löffel. So schält ihr den Ingwer ohne das Fruchtfleisch zu verletzen und es geht auch noch viel Schneller als mit dem Messer oder dem Sparschäler 🙂

Dim Sum


Guten Appetit und viel Spaß beim Kochen!

Cheers,

❤ Mag. Cat ❤

PS: Falls ihr Fragen habt oder einfach mal „Hallo“ sagen wollt, hinterlasst mir einen Kommentar oder schreibt mir per Mail 🙂

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