Brezel-Bagel

Brezel-Bagel aka Bavarian Bragel a la Moi

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[Werbung weil Markennennung] Mit meinem Brezel-Bagel hole ich mir das Oktoberfest-Feeling zurück auf den Tisch. Die Münchner Wiesn ist zwar offiziell beendet, aber ich hatte dieses Jahr nicht einmal die Zeit irgendetwas „Wiesiges“ zu unternehmen. Ok, das stimmt so nicht ganz. Denn ich hatte immerhin genügend Zeit, vor lauter Vorfreude all die leckeren Köstlichkeiten einzukaufen, die zur Wien-Zeit einfach noch so viel besser schmecken. Allerdings bin ich einfach nicht dazugekommen die Lebensmittel wie geplant zu verarbeiten und die Rezepte mit euch zu teilen. Jetzt ist es aber soweit. Frei nach dem Motto „besser spät, als nie“ darf ich euch heute das erste von zwei Post-Wiesn-Rezepten vorstellen.

 

Bragel: Brezel-Bagel mit Obazda und Weißwurst

Ich muss gestehen, dass ich verrückt nach Laugengebäck bin. Und nach Bagels auch. Warum also nicht beides zu einem wunderbaren Hybrid vereinen?! Quasi München trifft New York City. Gesagt, getan. Entstanden ist ein köstlicher Brezel-Bagel – ein „Bragel“ oder so 😉 Und damit auch endlich meine Oktoberfest-Einkäufe Verwendung finden, gibt es dazu Obazda, Weißwurst und ein wenig Grünzeug für’s gute Gewissen. Voilà – der Bavarian „Bragel“ ist geboren und schmeckt nicht nur zum Frühstück oder Lunch, sondern ist auch ein toller Partysnack. So einfach geht’s:

Zutaten für die Bragels (ergibt circa 8 Bragels):

  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 EL Zucker
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • Salz
  • Lauge: 30 g Natron + 1 Liter Wasser

Zubereitung:

  1. Mehl, Zucker, Hefe, Salz und Wasser zu einem Teig vermengen und in einer Schüssel zugedeckt an einem warmen Ort für circa 45 bis 60 Minuten gehen lassen, bis der Teig sich verdoppelt hat.
  2. Den Teig noch einmal vorsichtig durchkneten und in acht gleich große Kugeln teilen. Die Kugeln etwas platt drücken und mit dem Stiel eines Kochlöffels ein Loch in die Mitte der Teigkugeln stechen. Mit den Fingern die Löcher etwas vergrößern, das die Teiglinge noch etwas aufgehen.
  3. Die Teiglinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und für weitere 20 Minuten gehen lassen.
  4. Den Ofen auf 200° C vorheizen und in das tiefe Backblech Wasser geben, so dass im Ofen Wasserdampf entsteht.
  5. In einem Topf 1 Liter Wasser zum Sieden bringen und 30 g Natron hinzugeben. Darauf achten, dass das Wasser nicht kocht, sondern nur leicht sprudelt.
  6. Die Teiglinge mit einem Schaumlöffel nach und nach in die Lauge geben und für 30 Sekunden in der Lauge schwimmen lassen.
  7. Nachdem alle Bragels belangt wurden, für 20 Minuten im Ofen bei 200° C goldbraun backen.

Zutaten für Obazda:

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten in einen Mixer geben und zu einer Masse verarbeiten.

Für den Bavarian „Bragel“ à la Moi einfach einen „Bragel“ halbieren und mit einer guten Portion Obazda bestreichen, mit dünn aufgeschnittenen Radieschen, Salat und einer zuvor gekochten in Scheiben geschnittenen Weißwurst belegen. Ich persönlich gehöre zum Team Getoasteter B(r)agel – also wer möchte kann beide „Bragel“-Hälften vorher toasten und dann Belieben belegen.

Der Brezel-Bagel schmeckt natürlich nicht nur mit Obazda oder einem anderen herzhaften Belag, sondern auch mit süßen Aufstrichen.

Lasst es euch gut schmecken – auch nach 12 Uhr Mittags. Keine Sorge, ihr werdet nicht vom Blitz erschlagen, auch wenn die Weißwurst den 12ten Glockenschlag gehört hat 😉 Seid ihr eigentlich auch so große Wiesn-Food-Fans wie ich?!

Cheers & Bon Appetit,

💕Cat 💕

 

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*Disclaimer: Dieser Beitrag ist auf freiwilliger Basis und unentgeltlich entstanden. Das Gewürz „Bayerischer Curry“ habe ich von Markus Kieslich geschenkt bekommen und ich wollte es unbedingt einmal ausprobieren. Es ist wirklich perfekt abgestimmt und eignet sich sehr gut zur Zubereitung des Obazda. Danke 🙂


 

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